„An Streicher kann ich mich gut erinnern“

19 Views

Weil sie Juden waren, wurden vor über einem halben Jahrhundert in Deutschland Menschen ausgegrenzt, verfolgt und ermordet. Von den rund 8.000 Nürnbergern jüdischen Glaubens konnte sich etwa die Hälfte in die Emigration retten. Im Rahmen des Projekts Nürnberger Videoarchiv der Erinnerung besuchte die Medienwerkstatt in den letzten Jahren knapp drei Dutzend der gebürtigen Nürnberger in den USA und in Israel und befragte sie über ihre Erinnerung an die alte Heimat.
In der TV-Dokumentation „An Streicher kann ich mich sehr gut erinnern“ kommen vier dieser Zeitzeugen zu Wort. Sie berichten erstmals vor laufender Kamera über ihre Jugendzeit im Nürnberg der 30er Jahre. Sie stehen mit ihren persönlichen Schicksalen exemplarisch für die Menschen, die nur knapp der Vernichtung in den Todesfabriken von Auschwitz und Majdanek entkamen.