„Vom Umgang mit dem Unding“

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

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Seit Jahrzehnten nun schon plagt sich die Stadt Nürnberg mit dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände, dieser ungeliebten Hinterlassenschaft des 3. Reiches.
Wie den Spagat schaffen zwischen der Pflicht, zu erinnern und all den kommerziellen und individuellen Freizeitnutzungen, die sich auf dem Gelände in den langen Jahren der Unentschlossenheit verselbständigt haben.
Dann setzte der Bau des Dokumentationszentrums 2001 ein erstes Signal, der Oberbürgermeister machte das Thema zur Chefsache, eine breite Diskussion unter Mitwirkung der Vereine „Geschichte für Alle“ und „Baulust“ entwickelte sich und endlich im Mai diesen Jahres verabschiedete der Stadtrat Leitlinien zum Umgang mit dem Gelände.
Sie lassen vieles offen, geben aber die grobe Richtung vor, wie die Stadt Nürnberg die Zukunft des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes sieht: Die MEDIENWERKSTATT hat sich vor Ort umgeschaut und mit denen gesprochen, die die Diskussion der letzten Jahre vorangetrieben haben.