„Bücher kann man nicht befragen“

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Weil er Jude ist musste Hans Rosenfeld 1937 seine fränkische Heimat verlassen. Seitdem der heutige New Yorker, der sich über Jahrzehnte weigerte auch nur ein Wort deutsch zu sprechen, nicht mehr im Berufsleben steht, besucht er regelmäßig sein Geburtsland und referiert vor Schulklassen über die NS-Zeit. Hans Rosenfeld ermuntert die junge Generation sich für Versöhnung und Freundschaft zwischen den Völkern einzusetzen. Da der Zeitzeuge seine Mission als persönlichen Beitrag für mehr Menschlichkeit ansieht, versteht es sich von selbst, dass er alle seine Reisekosten selber trägt.