Aus Nürnberg vertrieben

Jüdische Emigranten erinnern sich

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In Kooperation mit der MEDIENWERKSTATT initiierte Jim G. Tobias vom
„Nürnberger Institut für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts“ 1998
das „Nürnberger Videoarchiv der Erinnerung“. Seitdem wurden rund 30 jüdische Emigranten
– vornehmlich in Israel sowie den USA – besucht und über ihre Erinnerungen an die alte
Heimat und ihre Flucht aus Nazi-Deutschland befragt. Das Projekt konzentrierte sich auf
Zeitzeugen, die einst im Großraum Nürnberg lebten.
Dabei sind fünf TV-Features beziehungsweise Dokumentationen entstanden, die bereits auf
den Sendeplätzen der MEDIENWERKSTATT ausgestrahlt wurden. Mit dem Beitrag „Aus
Nürnberg vertrieben – Jüdische Emigranten erinnern sich“ liegt nun der Abschlussfilm
des Projektes vor. Vier Israelis, die vor über einem halben Jahrhundert aus Nürnberg flüchten
konnten, berichten über ihre Jugendzeit in der Stadt der Reichsparteitage. Sie stehen mit ihren
persönlichen Schicksalen exemplarisch für die Menschen, die nur knapp der Vernichtung
entkamen.

Jahr

2005

Datum

20.10.2019

Autor/in