Nur noch ein paar Tage bis zum 30. Juli! Dann verwandelt sich die Nürnberger Altstadt wieder in ein Musikparadies unter freiem Himmel. Große Bühnen, tanzende Mengen, Musizierende an jeder Straßenecke. Hiphop, Jazz, Elektro, Bluegrass, Reggae, Pop, Ska – kaum ein Musikstil wird hier nicht bedient, gern auch kreativ gemischt; Deutschland, Südafrika, USA, Kolumbien: Musiker*innen reisen aus aller Welt nach Nürnberg. Am ersten Sommerferien-Wochenende ist in Nürnberg Bardentreffen, eines der größten kostenlosen Freiluftfestivals in Europa. In diesem Jahr ganze vier statt drei Tage lang, es geht schon los am Donnerstag, denn das Bardentreffen feiert einen großen Geburtstag: den 50. nämlich. Vor zehn Jahren, zum 40., haben unsere Autoren Steffen Radlmeier und Andreas Holzmüller das Musikfest porträtiert, den wir am Sonntag wiederholen.
1976 fand in der Stadt der Meistersinger erstmals ein Liedermacher-Wettbewerb statt: Das Nürnberger Bardentreffen, das sich auch 50 Jahre später noch größter Beliebtheit erfreut. Denn längst hat sich aus bescheidenen Anfängen ein Open-Air-Event entwickelt, das jeden Sommer mehr als 200.000 Besucher in die Altstadt lockt und zu den größten Festivals in Europa zählt. Umsonst und draußen bekommt das Publikum einen Eindruck davon, wie der Rest der Welt singt und klingt – jenseits des Mainstream wohlgemerkt. Der Film von Steffen Radlmaier und Andreas Holzmüller beleuchtet diese Erfolgsgeschichte von den Anfängen bis heute. Zu Wort kommen neben den Veranstaltern der Stadt Nürnberg auch Künstler wie Stefan Stoppok, Manfred Maurenbrecher, Steve Gibbons und Georg Ringsgwandl. Sie alle versuchen den besonderen Zauber dieses Festivals zu erklären, das mit der Zeit gegangen und sich dabei dennoch treu geblieben ist. Und natürlich kommt dabei die Hauptsache nicht zu kurz: Musik, Musik, Musik.
Der Film „Welt.Musik.Wunder – 40 Jahre Nürnberger Bardentreffen” aus dem Jahr 2016 von Steffen Radlmaier und Andreas Holzmüller läuft am Sonntag, 26. Juli, um 21 Uhr auf Franken Plus (Satellit) sowie um 19, 21 und 23 Uhr auf Franken Fernsehen. (Kabel). Livestream: frankenfernsehen.tv.