Vom Krieg in Nahost sind zahlreiche unserer Nachbarn und Nachbarinnen direkt betroffen. Er beeinflusst ihre seelische Gesundheit, wenn sie sich um nahestehende Menschen in der Region sorgen. Er beeinflusst ihr Alltagsleben, wenn sie sich vor verbalen und körperlichen Angriffen fürchten müssen. Er beeinflusst das gesellschaftliche Zusammenleben aller Menschen hier, wenn Minderheiten gegeneinander ausgespielt werden oder Menschen Angst davor haben, sich zu äußern.

Vom Krieg selbst und dem Diskurs dazu in Deutschland sind ganz unterschiedliche Menschen betroffen: Israelis. Palästinenser*innen. Menschen mit Migrationsgeschichte im Nahen Osten. Muslime und Musliminnen. Juden und Jüdinnen. 

Betroffene vertreten in diesem furchtbaren Konflikt vielfältige Positionen. Sie sind: bewegt. Verändert. Gebrochen. Bekümmert. Empört. Verzweifelt. Aktiv. Solidarisch.

Die Recherchen und Dreharbeiten zu dieser MEDIENWERKSTATT-Dokumentation ziehen sich über mehrere Monate hinweg. Währenddessen spitzt sich die Lage vor Ort immer weiter zu. Verzweiflung darüber, aber auch Ängste und Unsicherheiten bezüglich des eigenen Lebens in Deutschland bestimmen Hintergrundgespräche. Interviewpartner*innen sagen ab. 

Einige haben auch vor der Kamera mit MEDIENWERKSTATT-Autorin Judith Dauwalter gesprochen. Wir hören diesen Menschen zu. Und lernen sie kennen.


Wir zeigen den Film „Das Leiden anerkennen: Betroffene zum Nahostkrieg“ 
von Judith Dauwalter am Sonntag, 24. März, um 21 Uhr auf Franken Plus (Satellit) sowie um 19, 21 und 23 Uhr auf Franken Fernsehen.  (Kabel). Wiederholung am 31. März zu den gleichen Sendezeiten. Livestream: frankenfernsehen.tv.