KZ Flossenbürg

Die Wiederentdeckung eines vergessenen Lagers

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Lange galt es als das „Vergessene KZ“, das ehemalige Konzentrationslager Flossenbürg,
weit abgelegen im hintersten Winkel der Oberpfalz nahe der tschechischen Grenze. Profan genutzt und überbaut, verdrängt aus dem Bewusstsein der Bevölkerung und der breiten Öffentlichkeit, brachte erst der 50. Jahrestag der Befreiung im Jahre 1995 eine Wende. Seitdem treffen sich einmal jährlich Überlebende vor Ort und man begann, für die Gedenkstätte ein neues würdiges und zeitgemäßes Erscheinungsbild zu entwickeln.
Zwölf Jahre später, am 22. Juli 2007 wurde nun endlich die neugestaltete Gedenkstätte und das neue Museum mit einer umfangreichen Dauerausstellung feierlich eröffnet und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die MEDIENWERKSTATT, die in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Interviews mit ehemaligen Häftlingen Flossenbürgs führte und für den Zeitzeugenfilm sowie Videostationen in der neuen Ausstellung verantwortlich zeichnet, zeigt aus diesem Anlass ihre neueste Dokumentation über den Lageralltag im KZ-Flossenbürg und die Geschichte der Wiederentdeckung dieses vergessenen Lagers.