Wie geht’s Kindern und Jugendlichen? Diese Frage steht seit der Corona-Pandemie verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Doch schon vorher verzeichneten Krankenkassen und Studien einen Anstieg an Angststörungen, Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen unter Schülerinnen und Schülern. Als einer der Gründe wurde der zu hohe Leistungsdruck in einer dauerbeschleunigten Gesellschaft genannt.

Von Stress, Scham, Schlafmangel und Versagensängsten berichten auch uns vier Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen. Denn Druck herrscht in allen Schularten, und er beginnt gerade in Bayern bei den Kleinsten, wie Gabriele Klenk vom Grundschulverband in Bayern weiß. Der Verband setzt sich für eine sechsjährige Grundschule ohne Ziffernoten ein, um dem bayerischen „Grundschul-Abitur“ ein Ende zu bereiten. Noten erst ab der 9. Klasse, Hausaufgaben und Sitzenbleiben abschaffen und eine neue Lernkultur etablieren, das wünscht sich auch der bayerische Verein „Eine Schule für alle“, für den sich Lehrerin Godela Holzmann engagiert. Und an der Scharrer-Mittelschule setzt man auf den „Frei Day“: einen Tag in der Woche arbeiten Schüler*innen an selbst gewählten Zukunftsthemen, entdecken dabei ihre Stärken und haben wieder Freude am Lernen.


Wir zeigen den Film „Stressed out – Druck in der Schule“ 
von Vanessa Hartmann am Sonntag, 18. Februar, um 21 Uhr auf Franken Plus (Satellit) sowie um 19, 21 und 23 Uhr auf Franken Fernsehen.  (Kabel). Wiederholung am 25. Februar zu den gleichen Sendezeiten. Livestream: frankenfernsehen.tv.