2019 feierten Nürnberg und Kavala das 20-jährige Jubiläum ihrer Partnerschaft. Zuletzt war der aufstrebende Touristenort in Nordgriechenland durch Staatsschuldenkrise und den Zuzug Schutzsuchender gefordert – wie es dem Hafenstädtchen in der Zwischenzeit ergangen ist, zeigt Michael Aue in der Sendung am Sonntag.

Unsere Sendung „Kavala 2019  –  20 Jahre Städtepartnerschaft mit Nürnberg“ läuft an diesem Sonntag, 3. Mai, auf unserem Sendeplatz um 19, 21 und 23 Uhr im Franken Fernsehen. 

Worum es im Film geht:

Seit 1999 sind die nordgriechische Hafenstadt Kavala und Nürnberg durch eine offizielle Städtepartnerschaft verbunden – eine Partnerschaft von unten, denn angeregt wurde sie von Bürgern beider Städte. Das 20-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft galt es in diesem Jahr natürlich zu feiern. Und das tat man dann auch ausgiebig in beiden Städten, mit Festakten und gegenseitigen Besuchen der Stadtoberhäupter.

Die MEDIENWERKSTATT war in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach in Kavala unterwegs, um über die Situation in der Partnerstadt zu berichten. Und so war sie natürlich auch im Jubiläumsjahr vor Ort. Seit dem letzten Besuch im Jahre 2009 hat sich viel geändert: Die sog. „Griechenlandkrise“ und die anschließende „Flüchtlingskrise“ haben Kavala vor so manche Herausforderungen gestellt – und die Stadt Nürnberg hat versucht, ihre Partnerstadt dabei tatkräftig zu unterstützen. Nach den Parlamentswahlen im Sommer wird auch die Stadtregierung im Herbst wechseln und ein neuer Bürgermeister sein Amt antreten. Frischer Wind für die Städtepartnerschaft?

Als die MEDIENWERKSTATT im Juli Kavala besuchte, versuchte sie sich ein Bild zu machen, wie es aktuell um die Partnerstadt und natürlich um die Städtepartnerschaft bestellt ist. Sie tauchte in den Alltag der Stadt ein, sprach mit Politikern, aber auch Bürgern, über ihre Sorgen und Hoffnungen. Dabei entstand ein buntes Kaleidoskop an Eindrücken aus einer liebenswerten Stadt.