Der deutsch-jüdische Fotograf Werner Braun

Wegbegleiter Israels

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Israel feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Seit einem halben Jahrhundert begleitet Werner Braun mit seiner Kamera den jüdischen Staat durch alle Höhen und Tiefen. Viele seiner Fotografien gingen um die Welt und sind inzwischen historische Dokumente. Als freier Pressefotograf erlebte er den Unabhängigkeitskrieg von 1948. Den Eichmann-Prozess dokumentierte er im Auftrag der israelischen Regierung. Portraits von Ben Gurion, Golda Meir, Moshe Dayan und vielen anderen Politikern finden sich in seinem Archiv, das etwa eine halbe Million Negative umfasst. Aber nicht nur den politischen und gesellschaftlichen Alltag bannte Werner Braun auf Zelluloid. Er gehörte zu den Pionieren der israelischen Unterwasserfotografie. Seine Bildband, mit faszinierenden Aufnahmen aus dem Roten Meer, war die erste hebräische Publikation zu diesem Thema.
Seit über 50 Jahren lebt und arbeitet Werner Braun in Jerusalem. Im Mai 1998 besuchte ein Team der MEDIENWERKSTATT den gebürtigen Nürnberger. In dem Filmportrait “Wegbegleiter Israels“ berichtet Werner Braun über seine Erinnerungen an Deutschland und seine Arbeit als israelischer Pressefotograf.