Verfolgt und vergessen

Die Vernichtung der Zigeuner in Auschwitz und ihre Verfolgung bis heute

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Aus Anlass des Nürnberger Gedenkjahrs 1935 – 1945 – 1995 – insbesondere des Erlasses der „Nürnberger Rassegesetze“ vor 60 Jahren, zeigt die Medienwerkstatt ihren 1985 entstandenen preisgekrönten Dokumentarfilm „Verfolgt und vergessen“ in einer aktualisierten Fassung.
Die Medienwerkstatt begleitet hierin eine Gruppe deutscher Sinti und Roma bei einem Besuch ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz. Mit dabei sind ehemalige Häftlinge; für sie ist es nach 40 Jahren ein Wiedersehen mit dem Ort, den sie nie lebend zu verlassen glaubten.
Über 500.000 Europäischer Sinti und Roma wurden während des Faschismus ermordet und damit ein ganzes Volk fast vollkommen ausgerottet.
Einige der wenigen Überlebenden erinnern sich in diesem Film. Aber es geht nicht nur um die Vergangenheit – die Angst der Sinti und Roma hat sich bis heute erhalten. Ohne Nachfragen vermischt sich in den Erzählungen über damals ihre Erfahrung der Verfolgung bis heute. Fatale Ähnlichkeiten werden deutlich.