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Same, same. But different.

Was kommt nach der Schule?

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Wenn man mit der Schule fertig wird, stehen plötzlich große Fragen im Raum: Wie möchte ich mein Leben gestalten? Wo will ich leben – und mit wem? Welchen Beruf will ich ausüben? Die Möglichkeiten scheinen endlos, und die vielen Entscheidungen können schnell überfordern. Doch was ist, wenn sich diese Möglichkeiten an einer Hand abzählen lassen? Für Jugendliche mit sogenannter geistiger Behinderung ist das oft Realität. Strukturell bedingt stehen diesen Schüler*innen nur sehr wenige Optionen offen, ihren Lebensweg selbst zu gestalten – insbesondere, wenn man den Werkstattbereich ausklammert und nur auf Förderschüler*innen blickt, die im Anschluss in eine Förderstätte wechseln.

Für Menschen, die nicht auf dem ersten oder zweiten Arbeitsmarkt arbeiten können, bieten solche Einrichtungen Betreuung, Förderung und eine klare Tagesstruktur. Doch die Plätze sind knapp – und die Auswahl gering. Darauf weist Astrid Holland hin, die an der Karl-König-Schule, einer Förderschule in Nürnberg, unter anderem für die Berufsschulstufe zuständig ist. Die Medienwerkstatt Franken hat drei Jugendliche der Karl-König-Schule vor und nach den Sommerferien begleitet. Die Reportage zeigt, wie junge Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung die Zeit des Erwachsenwerdens erleben – und wie schwer die Suche nach einem eigenen Lebensweg sein kann.