In nur einem Jahr Bauzeit und mit der Unterstützung zahlreicher Helfer aus Togo und Deutschland hat der Verein Fi Bassar (deutsch: Rettet Bassar) schier Unmögliches vollbracht: Am 13. Februar konnte auf dem Klinikgelände des Ortes im armen Norden Togos eine neue Kinderklinik eingeweiht und in Betrieb genommen werden. Für die Bevölkerung vor Ort bedeutet das, hochschwangeren Frauen und sehr kranken Kindern weite, beschwerliche Wege in die Unikliniken des Landes zu ersparen. Vor allem die Partnerschaft mit dem Nürnberger Klinikum ermöglicht, dass nun auch Krebsleiden behandelt und Frühchen versorgt werden können.
Die unermüdliche Rali Guemedji ist als Krankenschwester am Klinikum tätig, lebt seit 16 Jahren in Nürnberg und stammt selbst aus Bassar. Zusammen mit Klinikumärzten, dem Architekturbüro Blauhaus und ihrem Vereinsteam hat sie ihre Vision, ihren Lebenstraum verwirklicht. Der Film folgt ihr und der gesamten Nürnberger Delegation nach Westafrika. Er gibt Einblicke in die Gesundheitsversorgung eines der am wenigsten entwickelten Länder der Erde und ist hautnah dabei, als bei knapp 40 Grad ein Band durchschnitten wird, das symbolisch steht für eine Partnerschaft, die Hilfe zur Selbsthilfe geben will.
Wir zeigen den Film „Das Wunder von Bassar“ von Stefanie Knoll und Günther Wittmann am Sonntag, 8. März um 21 Uhr auf Franken Plus (Satellit) sowie um 19, 21 und 23 Uhr auf Franken Fernsehen. (Kabel). Livestream: frankenfernsehen.tv.