Skopje 2018

Eine Partnerstadt im Wandel

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Seit 1982 sind Skopje, die Hauptstadt Makedoniens, und Nürnberg durch eine offizielle Partnerschaft verbunden, deren Wurzeln schon auf die Hilfsmaßnahmen zurückgehen, die Nürnberger Bürger nach dem verheerenden Erdbeben von 1963 leisteten. Auch die Medienwerkstatt war in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder in Skopje unterwegs, um über die Situation in der Partnerstadt zu berichten.
Seit dem letzten Besuch im Jahre 2010 hat sich viel geändert: Die Stadt hat sich äußerlich herausgeputzt, aber Makedonien ist noch immer eines der ärmsten Länder in Europa. Viele Menschen verlassen das Land in der Hoffnung auf ein besseres Leben woanders. Die anderen hoffen, dass ein baldiger EU-Beitritt die Situation verbessern wird. Inzwischen hat die Regierung gewechselt und die Stadt selbst hat einen neuen Bürgermeister. Es herrscht Aufbruchsstimmung.

Als die Medienwerkstatt im Frühsommer Skopje besuchte, fand sie eine Stadt im Umbruch vor. Sie machte sich auf die Suche nach Spuren, die 35 Jahre Partnerschaft hinterlassen haben, tauchte in den Alltag der Stadt und ins nächtliche Kulturleben ein, sprach mit Politikern, aber auch Bürgern der Stadt über ihre Sorgen und Hoffnungen. Dabei entstand ein buntes Kaleidoskop an Eindrücken aus einer Stadt im Wandel.

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