Kleine Häuser, große Freiheit?

Tiny Houses in Franken

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Küche, Schlafzimmer, Bad, Wohnzimmer – und das alles auf 20 Quadratmetern. Die Tiny-House-Bewegung, das Leben in kleinen Häusern, ist ein Trend aus den USA, der inzwischen Franken erreicht hat. Immer mehr Menschen interessieren sich für alternative Wohnformen fernab vom klassischen Einfamilienhaus – und das generationenübergreifend, von der angehenden Rentnerin bis hin zur freischaffenden Künstlerin. Statt steigender Mieten versprechen die “Tinys” bezahlbares Wohnen in den eigenen vier Wänden. Doch so flexibel wie erhofft ist das Leben in den Mini-Häusern oft nicht: Das deutsche Baurecht ist kompliziert und verbietet das spontane Abstellen der Tiny-Houses ohne Baugenehmigung. Oft ist die Suche nach einem passenden Grundstück langwierig und anstrengend.

Trotz allem findet die Idee des Wohnens auf wenigen Quadratmetern immer mehr Anhänger. Wer sind die Leute, die in Tiny Houses ziehen und sich freiwillig so radikal verkleinern? Welche Gegenstände braucht man wirklich in seinem Leben? Die Medienwerkstatt hat sich in der Region umgeschaut und drei Menschen getroffen, für die das kleine Haus eine große Rolle spielt. Wir haben sie begleitet –  bei Planung, Bau, Lieferung und in ihrem Alltag im Tiny.