Kategorie: Soziales
01.07.2012

Brückenbauer



Im Zuge der zahlreichen Integrationsdebatten wird immer wieder der Ruf nach mehr Bildung laut. Fördern und Fordern lautet die Devise. Gerade Eltern mit Migrationshintergrund stehen dabei häufig unter Generalverdacht, sich nicht ausreichend für die Bildung ihrer Kinder zu interessieren. Dahinter verbirgt sich jedoch oft Verunsicherung, Ratlosigkeit und mangelndes Vertrauen. Insbesondere türkische Kinder und Jugendliche bilden in Statistiken das traurige Schlusslicht was Bildungsabschlüsse und Berufsqualifizierung angeht. Bei alledem wird leider allzu oft übersehen, wie sehr Menschen mit Migrationshintergrund sich bereits für die Bildung und Integration engagieren. Bürgerschaftliches Engagement und Eigeninitiative haben dabei einen sehr hohen Stellenwert.

Die MEDIENWERKSTATT stellt in ihrer aktuellen Reportage Menschen mit Migrationshintergrund vor, die sich im Bildungsbereich engagieren. So wie Sevgi Inal, die angefangen hat in der Grundschule ihres Sohnes ehrenamtlich vorzulesen.
Mittlerweile ist sie aus dem Schulalltag gar nicht mehr wegzudenken. Als Elternlotsin vermittelt sie zwischen Eltern ausländischer Herkunft und der Schule. Ihr Mann Mustafa Inal ist Berufsschullehrer. Er engagiert sich ehrenamtlich dafür, dass mehr Migranten den Lehrerberuf ergreifen. Und der Bildungslotsin Serpil Dursun ist es inzwischen sogar gelungen einen Verein zu gründen.

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