Oasen zwischen Beton

Ein Streifzug durch Nürnberger Parks

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Nürnberg zählt zu den am dichtest besiedelten Großstädten Deutschlands, besonders im innerstädtischen Bereich. Doch Stadt und Natur müssen keine Gegensätze sein – urbane Parkanlagen bieten den Bewohner*innen Raum für Erholung und Entspannung, sie sind grüne Oasen inmitten von Beton und Autolärm. Stadtgrün reguliert die Temperatur, reinigt die Luft und wirkt sich positiv aufs Klima und die psychische Gesundheit aus.

Parks sind unersetzliche Freiräume, Orte der Kontraste, des Austauschs und des Unvorhersehbaren. Hier treffen Menschen unterschiedlichsten Alters und Herkunft aufeinander.

Nicht selten kommt es jedoch auch zu Konflikten. Denn die Grünflächen sind im Stadtgebiet nicht gerade gerecht verteilt. Die kleineren Parks im Nürnberger Süden stehen etwa unter einem höherem Nutzungsdruck, als Grünflächen in locker bebauten Stadtvierteln mit Privatgärten.

Für die Sendung am Sonntag hat sich die Medienwerkstatt auf einen Streifzug durch Nürnberger Parks in verschiedenen Stadtteilen begeben, die vielfältigen Geschichten ihrer Nutzer*innen gesammelt und ist der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen der Zugang zu Stadtnatur auf die Menschen hat.