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Inklusion an der Basis

Geförderte Projekte der Lernwirkstatt Inklusion e.V.

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Inklusion ist ein Menschenrecht. Doch die Realität in Deutschland hinkt diesem Anspruch oft weit hinterher. Ob im Bildungssystem, im Beruf oder im ganz normalen Alltag: Menschen mit Behinderungen oder aus sozial benachteiligten Familien stoßen immer wieder auf Barrieren, die echte gesellschaftliche Teilhabe verhindern. Ein Missstand, den die Lernwirkstatt Inklusion e.V. aus Feucht seit ihrer Gründung 2012 nicht einfach hinnehmen will. Die neue Dokumentation wirft einen unaufgeregten, feinfühligen Blick darauf, wie Inklusion an der Basis gelingt. Im Andenken an die verstorbenen, prägenden Vereinsmitglieder Edith Klose und Erich Fleischmann hatte die Lernwirkstatt ein besonderes Förderprojekt ins Leben gerufen. Das Ziel: Chancen- und Teilhabegerechtigkeit dort zu schaffen, wo sie gebraucht wird – mitten in der Gesellschaft. Der Film begleitet vier Projekte, die auf unterschiedliche Weise Räume für Begegnung schaffen.

In der „Inselgruppe“ der Martin-Luther-Schule finden Kinder mit schwierigen Lebensgeschichten Stabilität und Unterstützung im Schulalltag. In der Kinderkrippe Titiwu bringt ein Gebärdensprachkurs hörende und hörbeeinträchtigte Kinder sowie deren Familien näher zusammen. Im Kindergarten Schnaittach fördert das „Sprechende Café“ die sprachliche und soziale Teilhabe von Eltern mit Migrationsgeschichte. Und in Altdorf baut das Projekt „Berührungspunkte“ spielerisch Vorurteile und Berührungsängste zwischen Kindern und Menschen mit Behinderung ab. Statt einen theoretischen Exkurs über Gesetze und UN-Konventionen zu führen, lässt die Dokumentation vor allem die Protagonistinnen und Protagonisten selbst zu Wort kommen. Sie zeigt: Während das System oft noch an strukturellen Hürden scheitert, machen sich an der Basis längst Menschen auf den Weg.

Jahr

2026

Datum

30.06.2026

Autor/in
Schnitt