Kategorie: Aktuelles
26.11.2012

MEDIENWERKSTATT zu Dreharbeiten in Kalifornien

Jim Tobias und Winny Schuhmann drehen derzeit in San Diego. Dort entsteht eine Reportage über den Mathematik-Professor Kurt Eisemann, der als Kind mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten aus Nürnberg fliehen musste, bevor er in den USA von Albert Einstein gefördert wurde ...

Kurt Eisenmann wurde 1923 in Nürnberg  geboren. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten war die jüdische Familie gezwungen, aus der Stadt der Reichsparteitage nach Palästina zu fliehen.  Weil Sohn Kurt aus finanziellen Gründen keine höheren Schule besuchen konnten, ging dieser im Alter von 24 Jahren in die USA. Durch Zufall wurde Albert Einstein auf den klugen und selbstbewussten jungen Mann aufmerksam. Der berühmte Wissenschaftler setzte sich für ihn ein, wovon eine Reihe persönlicher Briefe zeugen, und Kurt  Eisemann konnte an der Yeshiva University, New York, studieren. Seinen Abschluss machte er mit "summa cum laude" und erhielt  eine Auszeichnung für "Excellence in Mathematics". Die Zeitung Jewish Examiner titelte daraufhin überschwänglich: "Embryo Einstein graduates in 2 years".

Ein wohlhabender Freund Albert Einsteins, der den jungen Mann schon zuvor unterstützt hatte, förderte auch sein Studium am renommierten Massachusetts Institute of Technology. Kurt Eisemann ging seinen Weg. Er erwarb den Doktortitel an der Harvard University und lehrte später u. a. als Mathematik-Professor. Der knapp 90-Jährige lebt heute in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien, wo ihn Autor Jim Tobias und Kameramann Winny Schuhmann für ein Portrait treffen. Die Reportage soll im Frühjahr 2013 ausgestrahlt werden.

 

 

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