Kategorie: Aktuelles
24.09.2013

MEDIENWERKSTATT unterwegs in Kopenhagen

In Dänemarks Hauptstadt hat das Fahrrad Priorität. Für einen neuen Film reiste die MEDIENWERKSTATT nach Kopenhagen, um herauszufinden, wieso dort so viele Menschen mit dem Rad fahren - und was Nürnberg von der skandinavischen Metropole lernen kann.

Interview auf der Dronning Louises Bro: Mikael Colville-Andersen ist Mobilitätsexperte und berät Städte auf der ganzen Welt.

8.30 Uhr - es ist Rush Hour in Kopenhagen. Dutzende Radfahrer düsen über die Dronning Louises Bro, eine der meist befahrenen Brücken der Stadt. Am Straßenrand zeigen rote Leuchziffern auf einer Säule an: Mehr als 3000 Menschen haben die Brücke an diesem Tag schon passiert - und das ist ein völlig normaler Wert.

Kopenhagen gilt derzeit als die Fahrradmetropole. Fast 40 Prozent der Wege zur Arbeit, Schule oder Uni werden hier mit dem Fahrrad zurückgelegt. Ein Wert, von dem andere Städte träumen. Auch Nürnberg will den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr steigern. Von aktuell 12 auf 20 Prozent im Jahr 2015. Was kann Nürnberg von einer Stadt wie Kopenhagen lernen?

Um diese Frage zu beantworten, reiste nun ein Team der MEDIENWERKSTATT nach Kopenhagen. Günther Wittmann, Jakob Seybold-Epting und Lisa Kräher sprachen nicht nur mit Experten, sondern radelten auch selbst durch die Stadt. Das Equipement packten sie dabei in das geliehene Cargo-Bike. Ihr Fazit: Hier wird es den Radlern einfach gemacht.

Die Reportage ist im Oktober auf Franken Fernsehen zu sehen.

Lisa Kräher, Günther Wittmann und Jakob Seybold-Epting waren mit dem Fahrrad unterwegs in Kopenhagen.

 

Nach einer kurzen Gewöhnungsphase fuhr sich das Cargo-Bike schon ganz gut.

Im Interview: die Architektin Camilla van Deurs (r.)

Unser Team beim Dreh

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