Kategorie: Sendungen
01.12.2019

"Wir sind hier, wir sind laut"

Fridays for Future in Nürnberg

Autorin: Valeska Rehm

Schnitt: Winfried Schuhmann
Kamera: Moritz Bogen, Günther Wittmann & Andi Holzmüller
Ton: Moritz Bogen, Marius Martold, Jonas Thurn & Hannah Schadinger

Sendedatum: Sonntag, 08. Dezember, 19, 21 und 23 Uhr auf Franken Fernsehen

Livestream: frankenfernsehen.tv

Protestierende Schüler*innen beim dritten internationalen Klimastreik in Nürnberg.

„Wir sind hier – wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ - so das Motto, unter dem auch hier in Nürnberg Schüler*innen seit Monaten freitags auf die Straße gehen. Inspiriert von Greta Thunberg fordern sie, durch konsequenten Klimaschutz die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten und die Erderwärmung auf unter 1,5° Celsius zu begrenzen. Die Schulstreiks sind umstritten, doch Fakt ist: Fridays for Future trifft einen Nerv. Zu den globalen Klimastreiks mobilisiert die Nürnberger Ortsgruppe bis zu 10.000 Menschen. Sie sind hier und sie sind laut – ob in den Medien oder auf der Straße. Protestforscher*innen sprechen von der größten Jugendbewegung seit den 68ern.
Fabia Klein gehört zu den Nürnberger Fridays. Die 17-jährige Schülerin ist Delegierte auf Bundesebene. Ihr Mitstreiter Gabriel Zickermann ist gerade mal 15 und hat die Ortsgruppe mit aufgebaut. Doch wer sind die jungen Aktivist*innen, die hinter den Forderungen stecken? Was treibt sie an? Und vor allem: Wie konnte die Bewegung in so kurzer Zeit erreichen, wofür große Umweltorganisationen schon seit Jahrzehnten mit mäßigem Erfolg kämpfen? Um diesen Fragen nachzugehen, hat die Medienwerkstatt die beiden Jugendlichen mehrere Monate lang mit der Kamera begleitet. Unsere Dokumentation gibt Einblick in Alltag und Arbeitsweise der jungen Aktivist*innen.

Viele der Aktivist*innen sind zum ersten Mal auf der Straße. Trotzdem organisieren sie alles selbst: Fabia Klein hält ihre Rede am Lorenzer Platz vor mehreren tausend Menschen.

Debattieren statt demonstrieren: Gabriel Zickermann beim Runden Tisch „Energie und Klima“ der Stadt Nürnberg.


Social-Media als Chance: FFF vernetzt sich hauptsächlich über digitale Nachrichtendienste und erreicht viele Teilnehmer*innen über Instagram und Facebook.


Bannermalaktion am Tag vor dem Freitagsprotest im Schauspielhaus.

 

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