Kategorie: Sendungen
14.01.2018

Schlachtschüssel

Beim Alten Fritz in Haunritz

Autoren: Robert H. Schumann, Günther Wittmann

Sonntag, 7. Januar, 19, 21 und 23 Uhr auf Franken Fernsehen

Livestream: frankenfernsehen.tv

Es ist immer noch der direkteste Weg des Schweins auf den Teller: die Schlachtschüssel. Früher war es ein Fest, wenn Familien ihr Hausschwein schlachteten. Fleisch war damals kein alltägliches Lebensmittel. Nur wenige Male im Jahr gab es Schwein satt. Und dann war auch genug da, sodass man sogar dem Pfarrer und dem Lehrer im Dorf frische Metzelsuppe vorbeibringen konnte.

Die Zeiten haben  sich geändert: Hausschlachtungen sind heute größtenteils Geschichte, Fleisch ist überall und billigst verfügbar. Dennoch hat sich die Schlachtschüssel als Zubereitungsart und besonderer Tag in Landgasthöfen mit eigener Metzgerei erhalten. Wie beim Alten Fritz in Haunritz, einem kleinen Ort zwischen Hersbruck und Sulzbach-Rosenberg. Dort hängt einmal in der Woche das Schlachtschüssel-Schild vor der Tür.
  
Die Preise sind günstig und immer im Angebot sind Kesselfleisch , Blut- und Leberwurst. Die Beilagen sind einfach: Sauerkraut und Salzkartoffel, dazu Salz und Pfeffer , Senf oder Meerrettich. Unsere Feldforscher Robert Schumann und Günther Wittmann haben die Schlachtung eines Schweins mit der Kamera begleitet und mit Liebhabern der deftigen Spezialität gesprochen.


Metzger Rainer Mayer bei der Arbeit, einmal die Woche wird in den Familienbetrieb geschlachtet.



Innereien eines Schweins kurz vor der Verarbeitung - auch das gehört zur Spezialität Schlachtschüssel


Sie kommen fast jede Woche ins Gasthaus „Alter Fritz“ in Haunritz, einer kleiner Ortschaft zwischen Hersbruck und Sulzbach-Rosenberg.

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