Kategorie: Aktuelles
28.10.2019

Medienwerkstatt erhält "Deutschen Preis für Denkmalschutz 2019"

Ende Oktober wurden unsere Autoren Günther Wittmann & Robert H. Schumann in Naumburg in der Kategorie "Journalistenpreis" ausgezeichnet...

Die stolzen Preisträger Günther Wittmann & Robert H. Schumann (Mitte links und rechts), prominent eingerahmt von Sachsen-Anhalts Kulturstaatsminister und Vizepräsident des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, Dr. Gunnar Schellenberger (links) sowie von Werner von Bergen, Vorsitzender der DNK-Preisjury und leitender ZDF-Redakteur (rechts).

Im August wurde die Preisverleihung bereits angekündigt, am 28. Oktober war es soweit: in Naumburg in Sachsen-Anhalt wurden unsere Kollegen Günther Wittmann & Robert H. Schumann zusammen mit Autorinnen und Autoren von BR, Deutschlandfunk und Süddeutscher Zeitung mit dem Journalistenpreis des "Deutschen Preises für Denkmalschutz 2019" ausgezeichnet.

In der altehrwürdigen Landesschule Pforta, in der einst Friedrich Nietzsche die Schulbank drückte, überreichte Ihnen der Vizepräsident des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz und Staatssekretär für Kultur in Sachsen-Anhalt, Dr. Gunnar Schellenberger, den mit 3.000 Euro dotierten Preis für Ihre Dokumentation "Sgraffito  - Die Kratzputzkunst der Nachkriegszeit". In dem Film hatten sie für den Erhalt der baugebundenen Kunstwerke, die auch in Nürnberg und der Region zahlreiche Fassaden zieren, plädiert.

Seit 1977 vergibt das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz jährlich den „Deutschen Preis für Denkmalschutz“ an Initiativen, Persönlichkeiten und Medienschaffende, die einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Rettung von Gebäuden, Ensembles, Altstadtkernen, Dörfern und archäologischen Denkmälern geleistet haben oder auf die Herausforderungen des Denkmalschutzes aufmerksam gemacht haben. Er gilt als bundesweit höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet.

In der Begründung der Jury heißt es, die Medienwerkstatt-Filmemacher würden ausgezeichnet „für ihr nahezu maßstabsetzendes Engagement um eine bislang so wenig beachtete Kunstform am Bau, für die Art des Erzählens, der filmischen Vermittlung und dafür, Menschen auf ebenso sensible wie intelligente Art den Blick zu öffnen für das, was in unserer aller Lebenswelt erhaltenswert ist und bleibt. Eine Erzählung über Kunst und unsere Geschichte, über ein immer noch lebendiges Handwerk und die über die Jahre zu erwerbende Kunstfertigkeit. Zugleich ein Appell, ohne je belehrend oder mahnend zu sein. Weit mehr eine Wahrnehmung, zum Verstehen und damit zum Erhalten. All dies löst die Dokumentation „Sgraffito“ auf vorbildliche Weise ein. Dabei kommt dieses handwerklich überaus durchdachte Stück nicht aus einer der großen Rundfunk- und Fernsehanstalten, sondern von einer lokalen Medieninitiative."

Wir bedanken uns bei der Jury für diese Wertschätzung unserer Arbeit und gratulieren unseren Kollegen herzlich!


 



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