Kategorie: Zeitgeschichte
01.01.2002

"Bücher kann man nicht befragen"

Weil er Jude war, musste Hans Rosenfeld 1937 seine fränkische Heimat Schopfloch verlassen. Über Jahrzehnte weigerte sich der Wahl-New-Yorker, ein Wort Deutsch zu sprechen.

Doch im Ruhestand besuchte er regelmäßig sein Geburtsland und referierte vor Schulklassen über die NS-Zeit und seine persönlichen Erlebnisse. Hans Rosenfeld ermunterte die junge Generation, sich für Versöhnung und Freundschaft zwischen den Völkern einzusetzen. Da der Zeitzeuge seine Mission als persönlichen Beitrag für mehr Menschlichkeit ansah, verstand es sich von selbst, dass er alle seine Reisekosten selber trug.

Unser Film entstand 2002. Am 8. Januar 2015 starb Hans Rosenfeld im Alter von 88 Jahren. 

Autor: Jim G. Tobias

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