Kategorie: Kulturelles
18.10.2017

Des Führers Dom

Die größte historische Hinterlassenschaft Nürnbergs ist ein Treppenhaus, in dem die meisten Treppen fehlen. Vier Etagen mit rund 50.000 Quadratmetern ummauerter Fläche umfasst der Torso der Kongresshalle. Fast noch einmal so hoch hätte die Halle werden sollen – und damit die größte ihrer Zeit. Doch mit Kriegsbeginn 1939 mussten die Nazis den Bau ihres Repräsentations-Projekts stoppen.

Heute ist die Kongresshalle eine Bauruine, aber eine der stabileren Art. Überall dort, wo der Brandschutz es zulässt, hat die Stadt Nürnberg Flächen vermietet. Oft sind das nur Lagerflächen, aber dazwischen ist über Jahrzehnte ein Mikrokosmos unterschiedlichster Trivialnutzung gewachsen.

Unsere Spezialisten für eigenwillige Lebensgemeinschaften, Robert H. Schumann und Günther Wittmann, haben sich von Jürgen Gstader, dem städtischen Immobilienverwalter, und Historiker Dr. Alexander Schmidt durch die Kongresshalle führen lassen. Es ist ein Gang durch die Geschichte, hin zu den heutigen Nutzern des Bauwerks.

Die Medienwerkstatt-Autoren haben die Großen besucht, wie die Nürnberger Symphoniker, den Schaustellerverband oder das Doku-Zentrum. Und sie waren bei den Kleinen, wie dem Verein der Autoschrauber oder dem Kanuverein. Sie haben Museen entdeckt, wie das Sportmuseum und das Feuerwehrmuseum, und sie haben sich vom Stadtarchäologen einen wirklich alten Schweden vorstellen lassen…

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