Kategorie: Soziales
01.05.2007

Leben mit dem Vergessen

Bei Frau Hirmke begann es schleichend. Bis vor acht Jahren waren sie und ihr Mann Hans Hirmke ein ganz normales Paar, glücklich verheiratet, gerade in Rente gegangen. Doch bei einem Klinikaufenthalt folgte die ernüchternde Diagnose: Demenz, eine unheilbare Gehirnstörung, die mit dem Verlust von Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache und Motorik einhergeht. Besonders für Herrn Hirmke eine neue und schwierige Situation, denn seine Frau glitt immer mehr ab in ihre eigene Welt. Doch er bewahrte sich seine Zuversicht und meistert bis heute den gemeinsamen Alltag.

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Aber Betroffene und Angehörige werden nicht alleine gelassen, wie der Film der MEDIENWERKSTATT zeigt. Herr Hirmke fand Rat und Hilfe bei der Angehörigenberatung Nürnberg. Die Gedächtnissprechstunde im Klinikum Nürnberg trägt zur Demenz-Früherkennung bei. Nach der Diagnose wird hier Betroffenen mit Gedächtnisübungen geholfen, die Verschlechterung der Krankheit herauszuzögern. Und schließlich gibt es spezielle Pflegeeinrichtungen wie das Demenzzentrum in Nürnberg, die konzeptionell gezielt auf die Bedürfnisse Demenzkranker reagieren.

Autoren: Kurt Keerl, Günther Wittmann

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